Suche

Presse

Im Vorfeld des heutigen Holocaust-Gedenktags, dem Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz, hatte das Begegnungscafé Himmel un Ääd Ursula Völkner zu Gast. Sie ist die Enkelin des jüdischen Arztes Dr. Erich Deutsch, der aus Schildgen verschleppt und in Theresienstadt ermordet worden war.

Ursula Völkner lebt in Katterbach und in ihrer Familiengeschichte ist das Schicksal ihres Großvaters Erich Deutsch sehr präsent. Der Arzt und Medizinalrat hatte zuletzt in der Altenberger-Dom-Str. 128 in Schildgen gelebt – bis er 1944 von den Nationalsozialisten ins Konzentrationslager Theresienstadt deportiert wurde, misshandelt und ermordet.

Das Himmel un Ääd-Begegnungscafé ist geschlossen, daher sorgt es jetzt auf dem Schildgener Wochenmarkt für Austausch.
Dabei fanden auch viele Honiggläser mit dem „Schildgener Gold“ und Wachskerzen von den Bienen im Pfarrhausgarten gegen Spende für das neue H&Ä-Quartalsprojekt „Nepal und wir“ ihre Abnehmer.

Schön war es – und das Wetter – obwohl doch recht frisch – hat ja auch wunderbar mitgespielt. Zwei rundum gelungene H&Ä-Markttage; mal wieder schöne Begegnungen, nette Gespräche und im Rahmen des Möglichen ein Gefühl von Zusammengehörigkeit und Gemeinschaft.

Die Agenda war voll, neben den Formalien gab es Berichte über die Höhepunkte 2019. Die Mitgliederversammlung des Begegnungscafés „Himmel un Ääd“ fand online mit guter Beteiligung statt.

Das Café ist so etwas wie der Mittelpunkt von Schildgen. In normalen Zeiten, außerhalb von Corona, strömen die Schildgener gerne in den Treffpunkt, nehmen an den geselligen Angeboten teil oder kommen zum Schwatzen zusammen. Von der Öko-Aktion für die heimischen Bienen bis zum Kabarettabend ist hier alles möglich.

Nächste Veranstaltungen

Keine Veranstaltung gefunden

Folgen Sie uns auf Facebook

Unsere Förderer & Partner