Es gibt Momente, in denen wir spüren, dass wir allein nicht weiterkommen. Ein Blick, ein Wort, ein offenes Herz – und plötzlich entsteht Verbindung. In der Begegnung mit anderen finden wir nicht nur Verständnis, sondern oft auch ein Stück mehr von uns selbst. Gemeinschaft kann uns tragen, inspirieren und erinnern, wer wir wirklich sind.
Es war ein Abend zum Nachdenken, Austauschen und Sich-Erinnern – an die Kraft, die entsteht, wenn Menschen sich authentisch begegnen. Cornelia Schwöppe vom Verein „Liebevoll ICH e.V.“ führte die kleine Gruppe einfühlsam mit hilfreichen Impulsen durch einen wertschätzenden persönlichen Austausch.
Im Mittelpunkt stand die Frage, wie wesentlich zwischenmenschliche Beziehungen für die persönliche Entwicklung und wie wichtig Gemeinschaften für das Zusammenleben sind. Dabei wurde herausgestellt, dass der Mensch ein soziales Wesen ist und sich erst im Gegenüber – im „Du“ – selbst erkennen kann. Andere Menschen wirken dabei wie ein Spiegel, durch den wir uns selbst besser verstehen und weiterentwickeln. Diese Entwicklung beginnt bereits in der Kindheit durch den Einfluss von Eltern und Gesellschaft und setzt sich ein Leben lang fort. Sie geschieht nicht nur in harmonischen Begegnungen, sondern ebenso in Konflikten, die wichtige Impulse für persönliches Wachstum geben.
Im weiteren Verlauf diskutierten die Teilnehmenden darüber, was Würde bedeutet. Wie lässt sie sich erkennen? Welche Rolle spielt die eigene Würde für einen respektvollen Umgang in der Gemeinschaft? Dabei wurde deutlich, dass ein würdevoller Umgang mit anderen eng mit dem eigenen Selbstwertgefühl verbunden ist. Ein praktisches Beispiel für gelebte Gemeinschaft stellte Herr Rieks vor. Er berichtete vom Begegnungscafé „Himmel and Ääd“, das vielen Menschen einen Raum bietet, um miteinander in Kontakt zu treten und sich aktiv einzubringen. Solche Orte zeigen konkret, welche positiven Effekte Gemeinschaft haben kann.
Zum Abschluss des Abends verdeutlichte Frau Schwöppe in einem gemeinsamen Spiel mit einem Netz die Verbundenheit aller Menschen. Die Botschaft war klar: Wir sind Teil einer Menschheitsfamilie und aufeinander angewiesen. „Würden alle Menschen ihre eigene Würde erkennen und entsprechend miteinander umgehen, könnten viele Konflikte und sogar Kriege vermieden werden“ so Cornelia Schwöppe.
- Di. - Fr.: 9 - 18 Uhr · Sa.: 9 - 13 Uhr
- Altenberger-Dom-Str. 125 · 51467 Berg. Gladbach
- kontakt@himmel-un-aeaed.de
- 02202 - 260 92 96



















































































