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Ein schöner Ehrenamtsnachmittag in Altenberg

Warum fühlt man sich im Himmel un Ääd-Begegnungscafé eigentlich so wohl?
Nun, sicherlich liegt es an dem leckeren, fairen Kaffee und dem selbst gebackenen Kuchen. Aber wir haben noch ein weiteres Geheimnis, das zur Atmosphäre beiträgt: Unsere Gemeinschaft. Unseren Teamgeist. Denn mit dieser Haltung bringen wir Freude ins Café. Und das spüren unsere Gäste.
Und um diesen Teamgeist zu fördern, haben sich kürzlich rund 30 unserer Ehrenamtler am Altenberger Dom versammelt, um gemeinsam den Nachmittag zu verbringen. Wir haben das Glück, zwei Ehrenamtler unter uns zu haben, die gleichzeitig auch ihre Expertise als Kräuterfrau respektive Domführer in Altenberg einbringen. Und so kamen wir in den Genuss von 2 wunderbaren Führungen. Der Bau und die Bewirtschaftung des Altenberger Doms war schon immer ein Gemeinschaftsprojekt: Es braucht jemanden mit einer Vision, es braucht Geldgeber, es braucht helfende Hände, es braucht Besucher – genauso wie unser Begegnungscafé.
Natürlich gab es bei Kaffee und Kuchen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Gemeinschaft zu pflegen.
So schön kann Ehrenamt sein.

Susanne vom Team der „Kräuterfrauen“ führte eine Teil-Gruppe durch den Kräuter- und Bauerngarten. Sie erklärte die Bedeutung der Kräuter in der „Apotheke Gottes“ als damals einzige Möglichkeit zur Krankheitsbekämpfung. Hier werden alte Pflanzen erhalten und weiterentwickelt.  Zum Schluss der Führung gab´s Tüten mit Samen der alten Kräuter-Sorten.

Klaus von der Domführergesellschaft erläuterte der anderen Teil-Gruppe einiges zur Geschichte der Zisterzienser im Dhünntal und zu Person und Bedeutung des geistigen-geistlichen Leiters des christlichen Abendlandes im 12. Jahrhundert, nämlich Bernhard von Clairvaux. Er interpretierte die gotische Abteikirche als Bedeutungsträger im architektonischen, religiös-spirituellen und im politischen Sinn als repräsentatives Bauwerk für die Grablege der damals mächtigsten Dynastie im Bereich des heutigen NRW, nämlich die Grafen/Herzöge von Berg-Jülich-Kleve-Mark-Ravensberg.

Vor dem Wechsel der Gruppen gab es Gelegenheit zum Plaudern bei Kaffee und Kuchen im Speisesaal von Haus Altenberg.
Seinen Ausklang fand dieser schöne Nachmittag in geselliger Runde „zu Hause“ im H&Ä-Café bei Suppe, Wein und anderen Getränken.

Susanne zu ihrem Engagement als „Kräuterfrau“: „Altenberg, der Dom und besonders der Kräutergarten dort sind für mich ein ganz besonderer Ort.
Den Fluss zu hören, die Insekten, Schmetterlinge und Vögel zu beobachten, den Duft der vielen unterschiedlichen Kräuter und Pflanzen wahrzunehmen, während ich zusammen mit den anderen Kräuterfrauen in der Erde grabe. Und dabei oft die Zeit vergesse! Und ich spüre dabei, genau hier haben die Menschen schon jahrhundertelang im Einklang mit der Natur gelebt – es ist eben auch ein historischer und kultureller Ort. Diese Faszination habe ich versucht mit euch während der Kräuterführung zu teilen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist aber auch das gemeinsame Engagement für caritative Projekte. Das gemeinsame Binden von Kränzen und Sträußen zu Ostern, Maria Himmelfahrt oder Advent, die Herstellung von Kräuterprodukten, Marmeladen, Keksen etc. für die Menschen, die nicht auf der Sonnenseite des Lebens stehen.
Dies ist es, was ich auch in meinem Ehrenamt beim Service im Himmel un Ääd-Begegnungscafé wiederfinde. Es ist der Austausch von Mensch zu Mensch, die vielen neuen Impulse und die Idee, unsere Welt ein klein wenig besser zu machen.“

hier die Jahrestermine „Kräutergarten“  

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