Sport handelt fair – das März-Thema von „FAIRsuchen Schildgen“

Die Agenda 2030 wurde im September 2015 von allen Mitgliedsstaaten der Vereinten Nationen unterzeichnet.
Sie legt 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung fest, die Sustainable Development Goals (SDGs).
Diese umfassen alle Bereiche aus Umwelt, Sozialem und Wirtschaft und zeigen auf, welche Änderungen notwendig sind für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft.
Sie gelten für alle Länder und Menschen dieser Welt. Jede und jeder Einzelne kann etwas tun, um zum Erreichen dieser Ziele beizutragen.

Auch der Sport kann einen großen Beitrag zu den globalen Nachhaltigkeitszielen leisten.

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hat sich für den gesamten Sport weltweit zur Mitwirkung bekannt.
Sport ist aufgrund seiner großen Reichweite ideal geeignet, zu den Zielen der nachhaltigen Entwicklung beizutragen.

Dies wird allein an folgenden Zahlen deutlich:
90.000 Sportvereine mit 27 Millionen Mitgliedern allein in Deutschland.

Über 5 Millionen Mitglieder in über 18.000 Vereinen im Landessportbund NRW.
Über 65.000 Mitglieder in 224 Sportvereinen im Rheinisch-Bergischen Kreis.

In vielfältiger Weise engagiert sich der Sport dabei in vielen Themenfeldern wie:

  • Klimaschutz /Umweltschutz,
  • Inklusion,
  • fairer Handel,
  • Völkerverständigung,
  • Integration,
  • Geschlechtergerechtigkeit,
  • friedliches Miteinander

Zur Unterstützung dieses Engagements gibt es diverse Angebote von Sportverbänden und Organisationen.

Leider sind diese vielen Verantwortlichen im Sport jedoch eher unbekannt.
„Sport handelt fair“ ist zum Beispiel solch eine Initiative – ein  Zusammenschluss von NGOs, Sportvereinen, Verbänden und Kommunen, die sich bundesweit aktiv für die Themen Sport, Fairer Handel und Nachhaltigkeit einsetzen.

Zum Hintergrund: weniger als 1% aller weltweit produzierten Fußbälle sind fair gehandelt.
Jeden Tag werden Arbeits- und Menschenrechte in der Sportindustrie verletzt.
Im Rahmen von Beschaffung von Sportkleidung und Sportmaterialien gibt es jedoch Alternativen: Faire Bälle, Faire Shirts, Faire Schals usw.
Mehr dazu gibt es auf https://sporthandeltfair.com/

Einen Beitrag zur Unterstützung des Fairen Handels kann auch mit der Auswahl von fair gehandelten Lebensmitteln für Vereinsveranstaltungen sein.
Alleine mit dem Kauf von Fair Trade Kaffee bei den vielen Verpflegungsstationen an Wettkampftagen oder bei Vereinsfesten kann wirkungsvolle Arbeit für menschenwürdige Bedingungen der Menschen in ärmeren Ländern geleistet werden.
Hier wird auch ein Beitrag für Gleichstellung der Geschlechter geleistet. In vielen Ländern ist eine Gleichstellung von Männern und Frauen nicht gewährleistet. Doch auch hier in Deutschland ist dies ein Thema, was zum Weltfrauentag am 8. März noch einmal deutlich wurde.

Als Motor zur Förderung von Gleichstellung können auch bestimmte Sportarten dienen.
In diesem Zusammenhang ist hier im Bergischen eine Hochburg mit Vereinen wie z.B. SG Pegasus Rommerscheid und dem TuS Schildgen, die zu den führenden Korfballvereinen deutschlandweit gehören.

Korfball, die Ballsportart, in der Teams immer aus Frauen und Männern/Mädchen und Jungen bestehen, fördert alleine vom Geist der Sportart her eine Gleichberechtigung der Geschlechter.

Save the date: „Internationaler Tag des Sports für Entwicklung und Frieden“ – 6. April.

Dieser Tag widmet sich dem Aufbau einer besseren und friedlicheren Welt. Freundschaft, Fair Play und Respekt ohne Diskriminierung spielen in diesem Zusammenhang eine entscheidende Rolle.
Der 6. April wurde von der UN nicht zufällig für diesen Jahrestag gewählt: am 6. April vor 124 Jahren – 1896 – fanden in Athen die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt.

Die gemeinnützige Gesellschaft „FAIReinskultur“ veranstaltet in diesem Jahr gemeinsam mit dem Kreissportbund RBK und dem Deutschen Frisbeesportverband eine Online-Veranstaltung aus dem Bergischen Löwen.
Es gibt Vorträge und Impulse, z.B. zu den Themen „Fairplay und die Agenda 2030 der UN“, „Coronoa und die Folgen für den Sport“, „Umweltschutz und Klimaschutz im Sport“, „Olympia! – Olympia? – Olympia“, „Entschlossen weltoffen – Gegen Ausgrenzung im Sport“.
Das Prinzip „Think global – act local“ zieht sich wie ein roter Faden durch die einzelnen Beiträge, in dessen Verlauf mehrere hochkarätige Gesprächspartner zu Wort kommen und beispielhafte Projekte vorgestellt werden.

Die Teilnehme an dieser Online-Tagung ist gebührenfrei.
Das finale Programm und Anmeldemöglichkeit werden Ende März hier veröffentlicht.

zusammengestellt von Robert Wagner, Geschäftsführer FAIReinskultur – die gemeinnützige Gesellschaft zur Förderung von Fair Play im und durch Sport.
Kontakt: info@faireinskultur.de oder 0172 515 38 35

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