Hoher Besuch – die Vollversammlung des Ökumeneausschusses des Rheinisch-Bergischen Kreises tagte im H&Ä-Begegnungscafé

Etwa 20 Personen fanden sich unter Leitung von Superintendentin Andrea Vogel an unserer langen, liebevoll vorbereiteten Tafel ein. Haupttagesordnungspunkt war ein Bericht über das Engagement unseres ökumenischen Begegnungsprojektes und Cafés.
Das Gremium hörte interessiert zu.  Manche kannten uns gut, wie z. B. Elmar Funken, der Leiter des katholischen Bildungswerkes im Rheinisch Bergischen Kreis, manche hörten zum 1. Mal von uns.
Also berichtete unsere stellvertretende Vorsitzende Antje Rinecker von der langen ökumenischen Geschichte in Schildgen, von unseren Anfängen vor 6 Jahren, als sich eine Gruppe von Freunden zusammen mit den damaligen Pfarrern Stephan Klinkenberg und Hermann Kotthaus traf, um die Idee eines ökumenischen Cafés an der „Schildgener Hauptstraße“ zu diskutieren.
Sie erzählte von unseren Anfängen, dem Umbau unseres schönen Cafés, der Eröffnung am 17. April 2015, der Entwicklung unserer Arbeit, den großartigen Projekten, den wundervollen Ehrenamtlichen mit ihren vielen Begabungen, den tollen Veranstaltungen und Ausstellungen und unseren Plänen für die Zukunft, wie z.B. dem Nachhaltigkeits-Projekt FAIRsuchen.
Das Staunen war groß, vor allem auch darüber, dass wir als eingetragener Verein personell und finanziell unabhängig von übergeordneten Institutionen sind.

Das Fazit nach einigen Nachfragen lautete: wahrscheinlich liegt das Geheimnis des Erfolgs zum einen an der Konstellation, dass die richtigen Menschen zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zusammengefunden haben. Zum anderen aber auch an dem Mut zur Unabhängigkeit und der intensiven Kommunikation mit den Menschen in  Schildgen, mit den Kirchen, der Stadt Bergisch Gladbach und auch einer breiten Öffentlichkeit durch die intensive Medienarbeit.

Was ist ein Ökumeneausschuss?
Verbundenheit in Zeugnis und Dienst: der Ökumeneausschuss versteht sich als Vertretungsorgan aller christlichen Konfessionen im Rheinisch-Bergischen Kreis. Aus allen Kirchengemeinden und Pfarrbezirken – ob katholisch, evangelisch, freikirchlich oder orthodox – werden Delegierte in den Ausschuss entsandt.
Im Mittelpunkt steht der Altenberger Dom, in dem Veranstaltungen stattfinden.

Die Aufgabe des Ökumeneausschusses ist es, die Einheit aller Christinnen und Christen offenbar zu machen und in Zeugnis und Dienst sichtbar zu machen – so steht es in der Arbeitsordnung.
Die Aktivitäten reichen von Publikationen bis hin zur Vorbereitung und Veranstaltung von Ökumene-Tagen und des Altenberger Forums „Kirche und Politik“. Die „Vollversammlung“ beschäftigt sich mit Fragen der Ökumene und fördert den Austausch zwischen den Gemeinden.
Dem Vorstand gehört die Superintendentin des Kirchenkreises Köln Rechtsrheinisch Andrea Vogel an, der Kreisdechant des Rheinisch-Bergischen Kreises Norbert Hörter sowie Delegierte aus den Freikirchen, der orthodoxen Kirche und ehrenamtlich Delegierte aus dem Kreiskatholikenrat und dem Kreissynodalvorstand.

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