‚Jüdische Biografien in Schildgen‘ – druckfrisch: unser neues Büchlein

Morgen auf dem Martinsmarkt startet der Verkauf – und dann nächste Woche im H&Ä-Café (9,80).

Zur mahnenden Erinnerung:
Vor mehr als 80 Jahren, vom 9. auf den 10. November 1938, brannten die Synagogen. Sie brannten im gesamten Deutschen Reich. Sie brannten in Österreich und in der Tschechoslowakei. Diese Nacht war das offizielle Signal zum größten Völkermord in Europa.
Gegen das Vergessen – nie wieder!

„Jüdische Biografien in Schildgen“ – ein lokaler Beitrag zum Festjahr 2021 „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“.
Grundlage für diese erinnernde Zusammenfassung waren die Recherchen zu unserem 2019 erschienen Schildgen-Buch „Die Königin der Kolonialwaren,
Geschichten und Bilder aus dem alten Schildgen“. Viele dieser Geschichten lockten dazu, weiter vertieft zu werden. So auch die jüdischen Biografien.

Medizinalrat Dr. Erich Deutsch wird 1944 nach Theresienstadt deportiert, dort misshandelt und ermordet. Dr. Paul Silverberg, einer der bedeutendsten deutschen Unternehmer seiner Zeit lebt auf dem herrschaftlichen Hoverhof in Schildgen. 1933 emigriert er in die Schweiz. Martin Reichenbach, erfolgreicher Hutfabrikant emigriert 1939 nach England. Jascha Lülsdorf wird der Kennedy-Freund und -Fotograf Jaques Lowe. Auguste und Dr. Fritz Fuchs werden posthum 2010 geehrt als „Gerechte unter den Völkern“.

Wir bedanken uns bei der Kreissparkasse Köln, Filiale Schildgen, und Heider Druck für die großzügige Unterstützung.

Nächste Veranstaltungen

Keine Veranstaltung gefunden

Folgen Sie uns auf Facebook!

Unsere Förderer & Partner

Weitere aktuelle Nachrichten lesen